Funktionen von Kulturvermittlung im Web 2.0

Willkommen, liebe Kulturvermittler und Kulturschaffende und vielleicht auch Kulturnutzer,

gemeinsam mit Christoph Deeg diskutiere ich seit einiger Zeit über die Veränderungen, die sich durch das Web 2.0 und die Computergames für die Vermittlung von Kunst und Kultur ergeben. Diese Diskussionen möchten wir nun auch öffentlich machen, um noch mehr unterschiedliche Perspektiven auf das Thema zu gewinnen. Als Start ein paar Überlegungen von mir zur Kulturvermittlung generell und möglichen Konsequenzen durch die digitalen Medien. Diese Überlegungen habe ich ausführlich als Printversion auch in den Kulturpolitischen Mitteilungen von Dezember 2010 (Heft 131, IV 2010) veröffentlicht. Das Heft hat das Schwerpunktthema „Netz.Macht.Kultur“ und ist zugleich Vorbereitung für den Bundeskongress der Kulturpolitischen Gesellschaft zum gleichen Thema im Juni 2011. Norbert Sievers, der den Kongress vorbereitet, fragt in seiner Einführung zum Thema in diesem Heft: „Stehen wir an der Schwelle einer neuen digitalen Teilhabekultur, die der Amateurkultur neue Perspektiven eröffnet und die Grenzen zwischen E – und U-Kultur endgültig einreißt“ (Sievers, S. 44) Um dann jedoch kritisch zu fragen: „Wie viel Öffnung und Partizipation verträgt die Produktion und Rezeption der Kunst?“ (Sievers S. 45)

Ist das Internet eine neue Chance, die Ideen einer Kultur für alle und von allen endlich zu realisieren? Vermitteln sich Kunst und Kultur dort von selbst? Welche Bedeutung haben dann noch professionelle Kulturvermittler?

Sind die Schwellenängste vieler gegenüber der Nutzung kultureller Angebote im hierarchiefreien Raum des Internets aufgehoben? Kann man im Netz Menschen für Kunst und Kultur interessieren unabhängig von ihrem Herkunftsmilieu und ihrem Bildungsgrad?

Birgit Mandel: Kulturvermittlung im digitalen Zeitalter

Jahrzehntelang arbeiteten Kulturvermittler an der Mission, mehr Menschen mit Live-Kunstaufführungen, mit der Aura des Originals in Berührung zu bringen, mehr Menschen zu eigener sinnlicher Auseinandersetzung mit Kunst und künstlerischer Gestaltung zu animieren. Welche Ziele und welche Bedeutung kann die Kulturvermittlung im Zeitalter des Internets noch haben, wenn ein Großteil der Lebenszeit sich in virtuellen Räumen abspielt, die kaum mehr zu überschauen, geschweige denn zu steuern sind? Verlagert sie ihre Aktivitäten nun auch in diese Räume, spielt sie dort mit? Oder versucht sie, Menschen von den virtuellen Welten aus von der Attraktivität realer Kunst-Welten zu überzeugen?

Generelle Ziele von Kulturvermittlung

Kulturvermittlung hat ganz allgemein die Funktion, zwischen kultureller Produktion und Rezeption zu moderieren und zu eigener künstlerischer und kultureller Tätigkeit von Laien zu animieren.

Die Ziele der Kulturvermittlung sind – so hier die These – weitgehend unabhängig vom Medium, dem sie sich bedient.

Kulturvermittlung kann unterschiedliche Ziele fokussieren:

·     Marketingziele: Aufmerksamkeit für Kunst und Kultur schaffen, Imagegewinn, mehr Besucher generieren und mehr Einnahmen erzielen;

·     kunstorientierte Ziele: Kunst und kulturellem Erbe bestmöglich zur Geltung verhelfen;

·     bildungsorientierte Ziele: das Bildungspotential von Kunst und Kultur entfalten, um kulturelle Bildung als eine Schlüsselqualifikation bei unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen zu erhöhen;

·     kulturpolitische Ziele: Zugänge zu Kunst und öffentlichem kulturellem Leben für alle gesellschaftlichen Gruppen herstellen;

·     gesellschaftspolitische Ziele: Demokratische Prozesse befördern durch mündige Bürger, die über eine breite Palette von Ausdrucksmöglichkeiten verfügen, innovativ denken und handeln können und sich an der Gestaltung des gesellschaftlichen Lebens beteiligen; durch interkulturelle Prozesse das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkünfte fördern.

Auftrittsformen, Ziele und Potentiale von Kulturvermittlung im Internet:

Wo tritt Kulturvermittlung derzeit im Internet bereits auf und mit welchen Zielen? Welche neuen Potentiale werden für die Kulturvermittlung sichtbar?

1. Vermittlung der Programme von Kulturinstitutionen im Sinne von Aufmerksamkeits-Management durch Internet-Marketing und -PR auf eigener Website, in Blogs und in sozialen Netzwerken

2. Vermittlung in Form der virtuellen Präsentation von real existierenden Kulturangeboten traditioneller Kulturinstitutionen im Netz

3. Vermittlung von allgemeinen Informationen über Kunst und Kultur durch unabhängige Foren

4. Interaktive Kulturvermittlung im Web 2.0 durch Computer Games und Virtuelle Welten

5. Kulturelle Selbstbildung der User im Netz unabhängig von Kulturvermittlung

Mögliche Funktionen professioneller Kulturvermittler im Netz:

Kulturvermittler sind dort weniger Kunstvermittler im direkten Sinne, sondern eher Informationsagenten, die Wissen über Kunst und Kultur im Netz  übersichtlich aufbereiten.

Kulturvermittler sind Entwickler von Spielen und neuen Formaten der Vermittlung, die ebenso unterhaltsame wie kulturell bildende Erfahrungen und Erkenntnisse ermöglichen.

Kulturvermittler sind Schnittstellenmanager zwischen virtueller und realer Welt und zeigen gemeinsame Interessen auf. Kulturvermittler machen Lust auf Auseinandersetzungen mit Kunst und Kultur im realen Raum.

Kulturvermittler lernen von den Usern im Netz über deren ästhetische Ausdrucksformen und kulturelle Interessen und bringen diese in die Welt der Kunst- und Kulturinstitutionen ein.

Beste Grüße

 

Birgit Mandel

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9 Kommentare

  1. Liebe Birgit,

    ich freue mich sehr, dass wir ab heute unsere Diskussion öffentlich machen. Ich hoffe, dass wir viele Menschen erreichen und sie zum mit-diskutieren animieren können.

    Ein wesentlicher Vorteil dieser Herangehensweise ist, dass wir nicht mehr nur innerhalb der Gruppe diskutieren, die sich mit dem Thema befasst. Mich würde vor allem interessieren, was die Kunden/Nutzer von Kultur zu diesem Thema zu sagen haben.

    Das Internet in seinen vielfältigen Formen und Arbeitsweisen gewinnt immer mehr an Bedeutung – dies ist sicherlich keine neue Erkenntnis. Der Bundeskongress der KUPOGE ist sicherlich spannend – auch wenn es natürlich nicht der erste Kongress zu diesem Thema ist. Für mich stellt sich die Frage, ob wir Wege finden, aus dem reinen diskutieren auszubrechen und mit (mehr) Aktivitäten zu starten. Es geht m.E. weniger um weitere Diskussionen und mehr um aktives Handeln. Dann müssen wir aber auch überlegen, ob diejenigen, die Kulturvermittler sind oder sein wollen überhaupt in der Lage sind, dies im Web 2.0 zu tun?

    Museen, Opernhäuser, Theater, Bibliotheken etc. sind nicht nur Plattformen für kulturelle Inhalte – sie haben selber eine eigene Kultur entwickelt. Es gibt bestimmte Denkweisen, Ansichten ja eine eigene Identität. Auch das moderne Internet ist keine tote Technologie. Das Internet lebt und ist erfolgreich, weil es Millionen von Menschen gibt, die dort Inhalte und Informationen austauschen. Ich behaupte: Das moderne Internet ist weniger Technologie als vielmehr eine eigene Kultur die auf den Säulen Offenheit, Kooperation, Teilen, Transparenz, Flexibilität und Interaktion basiert. Wir müssen uns also fragen, ob die Kultur der Institutionen bzw. der Kulturvermittler mit der Kultur des modernen Internets zusammenpasst.

    Beste Grüße

    Christoph Deeg

    Antwort
    • Lieber Christoph, zu Deinem Beitrag folgende Anmerkungen und Fragen:
      Du betonst darin, dass das Internet ein eigener Kulturraum ist. Von den meisten Kulturinstitutionen wird es dagegen tatsächlich zur Zeit weniger als ein eigenständiger Kulturraum begriffen denn viel mehr als ein weiterer massenmedialer PR-Kanal, den es auch noch zu bedienen gilt mit dem Vorteil direkter Feedback-Möglichkeiten sowie als Marketinginstrument des Vertriebs. Wie aber könnten Kulturvermittler in den Institutionen das Netz nutzen als eigenen Kulturraum, wenn das Internet denn tatsächlich ein solcher ist? Du schreibst, dass die alten institutionellen Kulturvermittler nicht kompartibel sind zu den neuen Akteuren im Netz, die dort ihre eigene Kultur schaffen und vermitteln. Ich gebe Dir darin recht, dass Kulturinstitutionen und die darin arbeitenden Kulturmanager und Kulturvermittler leider immer eine eigene, auf System Erhalt ausgerichtete Handlungslogik entwickeln, die sich durch eine gewisse Unbeweglichkeit und mangelnde Offenheit auszeichnet. Das hat dazu geführt, dass wir in Deutschland Kulturinstitutionen im Überangebot haben, weil keiner bereit ist, sich von einmal bestehenden Institutionen wieder zu trennen und es hat dazu geführt, dass wir ein, auf den ersten Blick, sehr vielfältiges kulturelles Angebot haben, das jedoch nur für einen sehr kleinen Teil der Bevölkerung von Relevanz ist. So viel zum Status Quo der institutionellen, öffentlich geförderten Kulturlandschaft in Deutschland. Was passiert aber nun, wenn das Web 2.0 als neuer Kulturraum mit neuen Akteuren ins Spiel kommt? Und wie gestaltet sich das kulturelle Angebot dort? Ist das Netz tatsächlich ein Kulturraum oder werden dort eher oberflächliche Infos und „Plaudereien“ ausgetauscht, aus denen sich nicht wirklich neue Kunst- und Kulturszenen entwickeln lassen? Also noch mal kurz gefragt: Was zeichnet das Netz als eigenen Kulturraum aus und was unterscheidet die dortigen Akteure von den traditionellen Kulturvermittlern in den Institutionen?
      Freue mich, dazu mehr von Christoph und hoffentlich auch noch von anderen zu hören!
      Beste Grüße,
      Birgit

      Antwort
      • Liebe Brigit,

        vielen Dank für Deine Fragen und Ideen. Es ist in der Tat ein Problem, dass das Web 2.0 sehr oft nur als ein weiteres Medium unter vielen anderen gesehen wird. Zudem wird es sehr oft einzig aus Sicht der PR gesehen – nun ist das ja auch nicht ganz falsch. Das Internet bietet aus Sicht der PR eine Vielzahl an spannenden Möglichkeiten. Allerdings lassen sich sehr viele PR-Konzepte aus anderen Medien nicht 1 zu 1 ins Internet übernehmen – was aber sehr oft passiert. Sehr oft werden Pressemitteilungen nochmal im Blog oder bei Facebook gepostet. Manche Bibliotheken twittern ihre Öffnungszeiten und Neuerwerbungen.

        Eine Frage die ich immer wieder höre ist: „Wieviele zusätzliche Besucher bekomme ich in meine Institutionen durch die Nutzung des Web 2.0?“ Diese Frage ist nicht falsch aber sie greift zu kurz. Und da sind wir bei Deiner Frage, wie Kulturinstitutionen das Internet erfolgreich nutzen können. Zuerst ist es meiner Meinung nach wichtig zu verstehen, dass es zumindest nicht das einzige oder primäre Ziel sein kann, weitere Besucher anzulocken. Es geht vielmehr darum eine Trennung zwischen Institution und Inhalt zu akzeptieren. Der Kulturvermittler im Internet sollte meiner Meinung nach die Aufgabe haben, Kultur zu vermitteln und nicht die Institution. Bitte versteh mich nicht falsch. Es geht nicht um ein 100%iges abkoppeln von der Institution aber um eine wirkliche und aktive Erweiterung über die Grenze der Institution hinaus. Das wirft natürlich viele neue Fragen auf. Wer soll das dann bezahlen? Ist es richtig, wenn ein Museum einer deutschen Kleinstadt Kulturvermittlung für Menschen aus Asien betreibt, ohne dass diese dann die Stadt bzw. die Institution besuchen?

        Eine weitere wesentliche Frage ist natürlich die nach dem Wie? Hier liegt meiner Meinung in der Tat ein Problem denn es gibt keine Gebrauchsanweisung für das Internet. Es gibt sehr viele Tips und Möglichkeiten. Man kann sehr viel lernen und sollte einiges beachten. Man sollte auch nach einer Phase des Ausprobierens eine eigene Onlinestrategie entwickeln. Man sollte Ziele definieren und überlegen ob man diese auch erreicht etc. Trotzdem kommt es letztlich auf den Einzelnen an, ob er kreativ, offen, transparent etc. ist.

        Wie gesagt, es geht um Dialog. Die Institution ist zunächst ein Nutzer unter vielen. Mehr nicht. Dieser Schritt bzw. Gedankengang mag völlig banal klingen – aber er ist für sehr viele Institutionen sehr schwer zu gehen. Für mich persönlich hat ein gutes Computerspiel die gleiche Wertigkeit wie eine gute Opernaufführung, ein gutes Fußballspiel oder eine interessante Ausstellung. Für mich persönlich – also aus der Sicht eines potentiellen Kunden – gehört dies alles zu meiner kulturellen Identität. Nun muss ein Kulturvermittler nicht alle diese Bereiche abdecken aber Kulturvermittlung funktioniert bei mir nur dann, wenn ich alles auf die ein oder andere Art und Weise mitnehmen kann. In vielen Gesprächen mit Kulturinstitutionen erlebe ich aber immer wieder, dass es klare Vorstellungen bezüglich Wertigkeiten von Inhalten gibt. Dies geschieht in der Regel aus der Sicht der Institution und lässt eine eigene kulturelle Identität des Kunden nicht zu.

        Was das Internet als Kulturform ausmacht? Eine sehr schwere Frage. Ich glaube, dass die schon erwähnte Beschreibung einer Kulturform die auf Transparenz, Teilen, Offenheit etc. basiert nicht ausreicht. Letztlich geht es um Kommunikation – man könnte auch sagen, dass Web 2.0 ist der bislang erfolgreichste Versuch, Technologie und Mensch zusammen zu bringen. Das mag für alle diejenigen, die im modernen Internet eher die Abkehr vom Menschen sehen, schwer verständlich sein. Menschen möchten kommunizieren. Das machen wir dauernd und immer wieder. Natürlich ist eine Kommunikation im Internet anders als eine Kommunikation in einem Vier-Augen-Gepräch in der „realen Welt“. Dies ist genauso bei der Kommunikation über Telefone oder Zeitungen. Und natürlich versuchen die Menschen die Defizite der Onlinekommunikation abzuschwächen. Smileys sind letztlich nichts anderes als der Versuch, den Verlust der Wahrnehmung der Körpersprache meines Gesprächspartners zu kompensieren. Natürlich klappt es nicht ganz – aber es entwickeln sich neue Kommunikationsmuster.

        Kommen wir nun zur Frage wie wir dort etwas mehr als Plaudereien erleben können. Ich denke dort liegt ein Denkfehler. Ich höre sehr oft die Frage, was denn am Web 2.0 so toll sein soll? Warum muss ich lesen, dass irgendjemand einen Kaffee trinkt? Ist es wichtig für mich zu wissen wo jemand im Urlaub ist? Diese Frage ist wichtig aber gleichzeitig kann ich nicht verstehen, warum sie gestellt wird. Menschen sind soziale Wesen. Wenn wir uns auf ein Glas Wein treffen reden wir nicht nur über Kulturvermittlung oder Kulturpolitik. Wir reden über viele andere Dinge. Teilweise ist es vielleicht sogar belanglos. Wir tun dies, weil wir keine Maschinen sind. Wir wollen nicht nur „kalte“ Fakten austauschen. Persönliche Verbindungen, und diese sind meiner Meinung nach für erfolgreiche Kulturvermittlung sehr bedeutend, entstehen u.a. durch den Austausch von menschlichen Belanglosigkeiten. Bei geschäftlichen Meetings beginnt man selten sofort mit den Fakten – man fragt vielmehr nach der Anfahrt, dem Wetter etc. Das Web 2.0 ist keine Informationsaustauschmaschine es ist vielmehr ein Ort, an dem viele Menschen sein möchten. Diese Plaudereien sind weniger schädlich als vielmehr von essentieller Bedeutung. Sie sind der soziale Kleber, der das ganze System zusammenhält. Ich würde sogar einen Schritt weitergehen und behaupten, dass es nichts besseres geben kann, wenn Kulturinstitutionen und/oder ihre Inhalte zum Gesprächsthema eben dieser Plaudereien werden.

        Bleibt die Frage, ob Kulturvermittlung diese persönliche Verbindung will? Was möchte der klassische Kulturvermittler? Woran wird sein Erfolg gemessen? Wessen Partner soll er sein – der Institution? des Werkes? des Kulturschaffenden? des Kunden?

        Ich bin gespannt auf Deine/Eure Antworten

        Christoph Deeg

  2. Das Projekt klingt sehr spannend, und ich wünsche Ihnen beiden viel Erfolg, Idee, Kraft, Durchhaltevermögen und viele interessante Diskussionen. Mit meinem Blog „Wissenschaft und Publizieren im digitalen Zeitalter“ beschäftige ich mich mit einem ähnlichem Thema. Daher bin ich auf den Austausch gespannt.
    Einen persönlichen Wunsch hätte ich noch, soweit es erlaubt ist. Gibt es die Möglichkeit, vielleicht auch Archive und (Privat)Sammlungen in die Themenvielfalt mit einzubeziehen? Ein befreundeter Archivar sucht nach entsprechenden Informationen. Das wäre schön. Danke.

    Antwort
    • Liebe Wenke,

      vielen Dank für Deinen Kommentar. Wir sind genauso wie Du sehr gespannt auf den Austausch. Unsere Diskussion ist meiner Meinung nach unabhängig von der Art der Institution. Ich glaube es geht zum jetzigen Zeitpunkt vor allem darum, eine allgemeine Diskussion zu führen. In einem nächsten Schritt könnte es dann darum gehen, die allgemeinen Erkenntnisse und Gedanken auf die jeweiligen Formen anzuwenden. Ich hoffe, dass Dein Bekannter aus der Welt der Archive schon jetzt ein paar interessante Gedanken mitnehmen kann. Archive sind meiner Meinung nach eine sehr besondere Institution. Zum Einen ist es für sie m.E. sehr schwer, sich dem Web 2.0 zu öffnen, da ihre Kultur eher im Gegensatz zum modernen Internet und seinen offenen und partizipativen Strukturen steht. Zum Anderen wäre es gerade bei ihnen mit ihren unglaublich spannenden Beständen wünschenswert, wenn Sie genau diesen Weg gehen. Mit der Digitalisierung von Originalen und Katalogen gehen sie einen ersten Schritt – aber es wäre spannend zu überlegen, wie die Community z.B. bei der Erschließung helfen kann…

      Beste Grüße

      Christoph Deeg

      Antwort
  3. Liebe Birgit,

    ich freue mich auf die kommenden Beiträge zur Kulturvermittlung. Euch viel Erfolg und den Lesern viel neues Wissen und Anregung!

    Liebe Grüße
    Dirk Schütz

    Antwort
  4. Ein spannendes Thema! Ich freue mich schon auf den Gedankenaustausch und wünsche einen guten Start mit dem neuen Blog.

    Beste Grüße
    Michael Müller

    Antwort
  1. Ein neues Blog zum Thema Kulturvermittlung « Das Kulturmanagement Blog
  2. Kultur 2.0 » Twittern unterm „grünen Hügel der Kunst“

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